Kurzmeldungen

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Laurent Ponsot verlässt das Weingut in Morey-St.-Denis
Seit 1981 führte Laurent Ponsot - zunächst gemeinsam mit seinem Vater - das berühmte Familiengut, das ganze 12 Grands Crus Lagen sein Eigen nennt. Darunter befinden sich auch Chambertin, Clos de la Roche und Montrachet. Berühmt wurde Laurent Ponsot 2008, als er persönlich bei einer Auktion des Hauses Acker Merrall & Condit in New York 22 Lots mit gefälschten Weinen seiner Domaine stoppte. Der Einlieferer Rudy Kurniawan wurde 2013 wegen Weinfälschung zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und Laurent Ponsot trat hier als Zeuge auf. Laurent Ponsot wird gemeinsam mit seinem ältesten Sohn Clément ein neues Weingut gründen (Quelle Wine Spectator).
(15. März 2017)
Château Latour Release März 2017
Seit einigen Jahren nimmt Château Latour nicht mehr am Primeursystem teil, d.h. die Vermarktung der Weine erfolgt zur Trinkreife und damit Jahre später. Release-Zeitpunkte sind meist September und insbesondere März, also kurz vor der Primeurwoche. In diesem Jahr werden die Jahrgänge 2005 für den Grand Vin und 2011 für den Les Forts de Latour präsentiert. Erstmals wird auch der Drittwein, der "Pauillac de Château Latour" ex cellar angeboten, mit dem Jahrgang 2012. Vom 2005er wurden ca. 30.000 Flaschen zu rund 830 € ex cellar angeboten.
(12. März 2017)
Tenuta Argentiera verkauft
Eine österreichische Industriellenfamilie hat 70% der Anteile der Tenuta Argentiera im toskanischen Bolgheri gekauft. Gerüchten zufolge lag die Bewertung des riesigen Anwesens bei 40 Mio. EUR. Prestigeträchtigste Rebflächen werden immer teurer.
(11. September 2016)
Weingut Vietti verkauft
Ein US Investor aus Ohio hat das berühmte Weingut Vietti in Castiglione Falletto gekauft. Der Kaufpreis bleibt unbekannt, aber alleine die 34 ha Rebfläche dürften bis zu 50 Mio. EUR wert sein. Vietti gehört zu den besten Barolo Produzenten und konnte bereits die 100 Punkte Bewertung knacken.
(14. Juli 2016)
Krug Clos du Mesnil 2002 angekündigt
Olivier Krug persönlich hat das Marktdatum für den Clos du Mesnil Jahrgang 2002 angekündigt: Mai, wohl gemerkt, 2016! Damit dürfte der letzte große Champagner dieses fabelhaften Jahrgangs auf den Markt kommen, von spät degorgierten Versionen einmal abgesehen. Der Hype um diese Flaschen wird grenzenlos sein, der Preis auch.
(02. Mai 2016)
Château Latour präsentiert den Jahrgang 2000
Seit Château Labour das Primeur-System verlassen hat präsentiert man anlässlich der Jahrgangsverkostung nicht nur den aktuellen, sondern auch den zum Verkauf freigegebenen Jahrgang. Angekündigt wurde nun die Vorstellung des Jahrgangs 2000 für den Grand Vin und des Jahrgangs 2009 für den Les Forts de Latour. Beide Weine sind Legende, der 2000er entwickelt sich immer mehr zur Ikone mit einer Bewertung in Richtung 100 Punkte. Auch der Les Forts de Latour 2009 hat schon das Attribut: "bester Les Forts ever" bekommen. Die Preise ex Negociant liegen bei 770 € für den Latour und 150 € für den Les Forts. Der Releasepreis im Jahr 2001 für den Latour 2000 lag bei 250 €. Es ist anzunehmen, dass damit kein Lagerbestand für den 2000er mehr existiert. Im Markt dürften die Flaschen heute nicht unter 1200 € inkl. MWSt zu bekommen sein.
(25. März 2016)
Mouton Rothschild Etikett 2013 vorgestellt
Ungewöhnlich früh im Jahr stellt Mouton Rothschild das Künstleretikett für den Jahrgang 2013 vor. Gestaltet wurde es vom Koreanischen Maler Lee Ufan, der das Etikett in der für ihn typisch minimalistischen Form mit einem purpurroten Objekt auf weißem Hintergrund entwarf. Der Jahrgang 2013 gilt im Bordelais als der schwächste seit 20 Jahren.
(21. Oktober 2015)
Burgund und Champagne in UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen
Das Burgund und die Champagne haben es tatsächlich geschafft. Beide Regionen wurden in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen. Im Falle des Burgunds das Konzept der Climats, also der Parzellierung in abgegrenzte Crus, sowie das Zentrum von Beaune. Im Falle der Champagne die Hügel, die Champagnerhäuser und die Kreidekeller.
(05. Juli 2015)
Roederer Cristal 2007 angekündigt
Ein Jahr mit schwierigem Wetterverlauf, insbesondere im so wichtigen Monat August war es zu kalt und zu nass. Ab 1. September trockneten dann sonniges Wetter und lebhafte Nordwinde die Trauben ab. Der Chardonnay-Anteil wurde in der Cuvée von 40 auf 42% angehoben, eine kleine Zahl mit großer Wirkung, denn die Chardonnay-Trauben an der Côte de Blanc stehen auf reinen Kalkböden, die das Wasser perfekt durchlassen. Der Cristal 2007 wirkt damit dichter, frischer und verfügt über eine deutliche mineralische Note.
(19. Juni 2015)
Champagne Dom Pérignon
präsentierte seinen neuesten Jahrgang 2005. Das ist zumindest eine kleine Überraschung, da der Jahrgang nicht als großartig gilt und nur von wenigen Häusern deklariert wurde. Zumindest der Roederer Cristal 2005 ist nicht auf dem Level anderer Jahrgänge. Spannend.
(15. April 2015)
Champagne Krug New Release
Das Haus Krug stellt in einem Event mitten im Weinberg den Krug Clos d`Ambonnay Jahrgang 2000 vor. Dieser 100% Pinot Noir Champagner (Blanc de Noir) ist nur in kleinsten Mengen und zu Preisen in Richtung von 2.000 € pro Flasche verfügbar - falls man eine Flasche irgendwo findet.
(15. April 2015)
Anne-Claude Leflaive gestorben
Am 5. April ist Anne-Claude Leflaive in ihrem Haus in Puligny-Montrachet gestorben, sie wurde nur 59 Jahre alt. Anne-Claude Leflaive galt unbestritten als beste Weißwein Produzentin in der Welt und war zugleich eine Pionierin des biodynamischen Anbaus im Burgund. Über die Frage der Anbaumethoden kam es letztlich zur Trennung von ihrem Cousin Olivier Leflaive. Beide führten ihre Weingüter dann getrennt weiter.
(07. April 2015)
Bordeaux Exportbilanz 2014
Die Handelsorganisation CIVB meldet, dass Deutschland 2014 hinter China der zweitgrößte Auslandsmarkt für Bordeauxweine war und um 8% auf 288.000 hl wuchs. Gleichzeitig stieg der Wert um 16%. Das Export nach China ging gleichzeitig um ca 20% zurück. Rund ein Viertel der Bordeauxweine in Deutschland kostet weniger als 3 €, nur 3 % über 15 €. Quelle Handelsblatt
(24. März 2015)
Dirk van der Niepoort am 5. Juli 2015 in Neustadt a.d. Weinstrasse
Der portugiesische Spitzenwinzer Dirk van der Niepoort wird am Sonntag, 5. Juli 2015 um 14.30 Uhr im Saalbau in Neustadt an der Weinstraße einen Vortrag halten zum Thema "Portugal und die alten Reben, Rebsorten und Portwein". Der Eintritt ist kostenlos, eine Registrierung unter www.pfalz.de/niepoort ist dennoch erbeten.
(14. März 2015)
Robert Parker zieht sich weiter zurück
In einer eigens einberufenen Pressekonferenz gab Robert Parker bekannt, dass er nicht mehr an der Primeurverkostungrn in Bordeaux teilnehmen wird. Die Verkostungen wird Neal Martin übernehmen, der jüngst ein Standardwerk zu Pomerol verfasst hat.
(08. März 2015)
#DPR2004 präsentiert
Keine besondere Überraschung, aber immer ein Ereignis: Dom Pérignon präsentiert seinen Rosé 2004. Es war keine Frage, dass dieser Champagner heraus kommen würde, dafür war der Jahrgang zu gut. Spannend wird der Vergleich zum sehr fruchtbetonten 2003er.
(07. März 2015)
Biondi-Santi füllt keinen Brunello 2014 ab
2014 war in weiten Teilen Italiens wettertechnisch ein Komplettausfall. Besonders hart getroffen hat es die Toskana. Vorzeige-Weingut Biondi-Santi reagiert als erstes und gibt bekannt, keinen 2014er abzufüllen. Kompromissloses Qualitätsmanagement!
(14. Februar 2015)
Antonio Galloni kauft Stephen Tanzer`s IWC
Antonio Galloni und Stephen Tanzer haben bekannt gegeben, dass Antonio Galloni das seit 1985 existierende Weinjournal "International Wine Cellar (IWC)" gekauft hat. Das IWC wird künftig in Galloni`s Vinous Media integriert. Antonio Galloni hatte sich erst vor kurzer Zeit von Robert Parker zurückgezogen und selbständig gemacht, nachdem Parker seinerseits seinen Wine Advocate an asiatische Investoren verkauft hatte. Galloni hatte sich wohl berechtigte Hoffnungen auf eine Nachfolge von Robert Parker gemacht, die damit enttäuscht wurden.
(18. Januar 2015)
Übernahmeschlacht um Hawesko
Um den börsennotierten grössten deuschen Weinhändler, die Hawesko Holding AG ist eine öffentlich ausgetragene Übernahmeschlacht entbrannt. Die TOCOS Beteiligungs GmbH hat ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot unterbreitet, um eine Mehrheit an der Hawesko zu erreichen. Die Alteigentümer, die Familie Margeritoff, haben dies abgelehnt und kämpfen um das einstige Familienunternehmen.
(04. Dezember 2014)
TU München dem Bouquet des Weins auf der Spur
Die TUM berichtet über Forschungsergebnisse zu den Aromaträgern im Wein. Diese sog. Terpene bestimmen das Rebsorten spezifische Aroma des Weins, aber nur, wenn die Terpene nicht über eine Glycosylierung chemisch gebunden sind. Die für diese Reaktion - und damit als Aromakiller - verantwortlichen zwei Enzyme konnten nun von einem Forscherteam der TUM identifiziert werden. Es bleibt abzuwarten, welchen Einfluss diese Erkenntnis auf künftige Züchtungen haben wird.
(26. November 2014)
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